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viernes, 19 de junio de 2009

Nordreise, zweiter Teil

Nach mendoza sind wir weiter nach Valle Fertil, wo wir eine nacht verbrachten, und am nächsten Morgen weiter zum Talampaya National Park sind.
Dort haben wir mittaggegessen, und sind anschliessend in drei kleinen Büsschen weiter in den National Park, der auch UNESCO Weltnaturerbe ist.
Beim ersten Stop haben wir uralte Steinmalungen der Ureinwohner gesehen, unter anderem von Tieren, aber auch von menschen.
Dann sind wir weiter zu einer Stelle wo zwei Steinwände senkrecht über 100m aufragen. auf der einen Seite war ein natürliches Halbrohr in der Wand, wo wir uns reinstellen konnten und Wörter gebrüllt haben, um uns dann mehrer Echos zu erfreuen... Richtig gut.
Nach einem Käffchen gings weiter.
Wir haben kurz halt gemacht um Straussenähnliche Vögel zu fotografieren (allerdings waren die kleiner als der Vogelstrauss) und sind dann nochmal an einem Ort gehalten, wo eine Steinbildung aus dem Boden ragt, die wie ein Kamel mit Reiter aussieht.
Dort war auch ein schräger Stein, wo dann alle Sprungfotos gemacht haben, also: Stein rauf, Serienfoto funktion ein und Sprung! zum Teil coole Fotos bei rausgekommen.
Dann sind wir weiter zum "Mönch" mit wackelndem Kopf.. naja, nicht wirklich wackelnd. Das ist eine Steinformation die wie eine Person ohne Hals aussieht. Unser Führer meinte, der Kopf könnte bald runterfallen.
Nach dem Mönch und anderen Steinformationen, bei einer wuchs ein einzelnes Bäumchen obendrauf, sah lustig aus, sind wir zurück zum eingang, wobei wir kurz gestoppt haben, um Fotos von einem Tier zu machen, das wie eine Mischung aus Hase, ferkel und noch irgendwas aussah. Ich hatte so ein Tier noch nie zuvor gesehn.
Nach dem Nationalpark sind wir wieder zurück auf die Strasse, Richtung Tucumán.
Am nächsten morgen machten wir Frühstücksstopp an einem der schönsten Orte Tucumáns: Tafi de Valle, mit seinen Bergen und dem See. Dann ging es weiter, mit Stopp am Infiernillo, dem Pass auf 3043m üNN, wo fleissig gefroren wurde beim fotosmachen.. :-)
Der nächste Stopp waren die "Ruinas de Quilmes", eine der bedeutsamsten archäologischen Stätten Lateinamerikas, mit Ruinen von Häusern und Wachtürmen.
Die Quilmes waren ein Volk von Ureinwohnern, die den spanischen Conquistadoren sehr hohe Verluste beigebracht haben, bis sie dann endlich besiegt wurden und zu Fuss nach Buenos Aires laufen mussten. weniger als die Hälfte kam dort schliesslich lebend an, und es wurde der Ort Quilmes gegründet, wo heute das Quilmesbier gebraut wird.
Nach den Ruinen sind wir weiter nach Cafayate, in Salta, wo wir unsere Zimmer bezogen und wir aßen wir zu mittag.

lunes, 15 de junio de 2009

Nordreise, erster Teil

Hallo alle zusammen!
Hier bin ich wieder. zurück von der schönsten Reise die ich gemacht hab.
Alles fing in Cordoba an, wo ich nach etwas mehr als 8 Std Busfahrt von Tucuman aus angekommen bin. Leider bin ich um 16 Uhr angekommen, und die Reise ging um 23 uhr los.. Also was machen: Cäffchen trinken, das grosse kaufhaus entdecken, bei mcdonalds einen MCnifica für 8 Peso futtern..
Irgendwann war es dann 22Uhr und ich bin mal zum abfahrtsort gegangen, und voila, die ersten waren schon da. Bis dahin noch alle unbekannt. Dann kamen auch schon nach und nach einer nach dem anderen an und auch ein paar bekannte gesichter, eine war aus meinem Distrikt und mit anderen hab ich ein Flugzeug nach argentinien geteilt.
Es waren übrigens leute aus allen teilen der welt dabei: Kanadier, US amerikaner, Belgier, Schweizer, österreicher, jede menge Deutsche, Südafrica, Dänemark, Holland, Ungarn, und später auch noch eine Japanerin.
Also sind wir dann endlich los, auf nach Mendoza, der Weinregion Argentiniens,
Wir sind dort gegen morgen angekommen, haben gefrühstückt und unsere Zimmer bezogen.
Später dann mittagessen und eine Stadtbesichtigung.
Näheres gibt es, wenn ich die Fotos hab.
am Abend haben wir noch im Flur Ballgespielt.. zum Glück gab es nicht viele andere Gäste im Hotel.
Am nächsten Morgen, gabs erstmal kein warmes Wasser..
Also ohne gross zu duschen direkt zum frühstück und danach ab auf den Bus, es ging in die Anden, eine der grössten oder auch die grösste Gebirgskette der Welt, die sich von Alaska bis zur Antarktis erstreckt.
Es war einfach wunderschön dort. Die Berge hatten fast alle über 5000m Höhe, höher als die Zugspitze und ein zweiter Deutscher Berg zusammen. auf jedenfall klappt das beim Aconcagua, mit 6962m der höchste Berg argentiniens und 4000 meter höher als die Zugspitze...
Etwas besonderes für mich war auch, dass dort gar keine Wolken waren, und laut Reiseführer dort auch so gut wie nie welche sind. Liegt wohl daran, dass die Wolken nicht über die Berge können.
Leider sind wir nicht bis an den Fuss drangekommen, aber man konnte trotzdem einen schönen Blick auf die Berge geniessen.
übrigens gilt der Aconcagua als ein sehr schwer zu besteigender Berg. Mal sehn ob das stimmt... :-)
Wir sind dann noch ein bisschen weiter, bis auf ca 3200 m höhe. Dort war dann auch SCHNEE. Ihr könnt euch denken, was das erste war was wir taten...
Genau, eine Schneeballschlacht...gehört sich ja auch so..
natürlich hatte der Ort auch noch was anderes zu bieten, so ist es der letzte zivilisierte ort vor der grenze zu chile, wenn man die Grenzposten nicht mitzählt. ausserdem soll dort San Martin die Anden überquert haben, um Chile zu befreien.
San Martin ist, zusammen mit Belgrano und guemes einer der Generäle der Befreiungskriege in Südamerika. Sie haben die Armeen nach Chile, Peru, und in andere Länder geführt, um die jeweiligen Länder von der Kolonialmacht Spanien zu befreien.

Später sind wir dann zur Puente del Inca, eine natürliche Brücke, enstanden durch die fliessenden heissen Termalwasser. Leider war die Brücke geschlossen, sodass wir nicht drüber und die heissen Wasser fühlen konnten.
Danach haben wir ein kaltes mittagessen gegessen, und sind weiter, ab und zu mal für fotos anhaltend, nach mendoza zurück, wo wir uns in einem shopping neu mit notwendigkeiten eindecken konnten. Danach gings zum Hotel zurück und abendessen.

Am nächsten Tag haben wir die Koffer gepackt und sind weiter, wobei wir erst noch in einem Weingut vorbeigeschaut haben, wo uns das ganze Verfahren erklärt wurde und wir am ende noch drei Weine probiert haben, einen Rotwein namens Carracas(oder so ähnlich), also eine mischung aus malbec, cabernet sauvignon und merlot, danach einen Cabernet Sauvignon (rot), und als letztes eine Spätlese von Sauvignon Blanc.
Danach sind wir aufgebrochen richtung Valle Fertil.
Und weiter gehts beim nächsten mal, meine Hände werden müde. :-)
Euer Tobi

martes, 26 de mayo de 2009

Distriktkonferenz

Hallo mal wieder.
Ich lebe noch. Tolle Nachricht, oder? Und mir geht es super.
In den letzten monaten habe ich nicht wirklich alles aufgeschrieben, was ich so gemacht habe. Ich habe aber auch nicht vor hier jetzt alles reinzuschreiben, der Text würde bis zum Mond reichen.
Allerdings kann ich euch sagen, dass ich in der Zwischenzeit zweimal im Fussballstadion von Atletico Tucuman gewesen bin. Ist zwar im gegensatz zum lokalrivalen San Martin zweitligist, heisst aber nicht, dass sie schlechter sind, im Gegenteil: Atletico ist einen Sieg vom direktem Aufstieg entfernt, während San Martin um tod und teufel um den Klassenerhalt spielt. dabei sind die im Moment besser in der Saisontabelle gelistet, als Boca Juniors, der argentinische Rekordmeister. Der muss allerdings nicht um den abstieg kämpfen. Der Grund: Die absolut schwachsinnige Durchschnittstabelle: heisst: alle Spiele und Punkte in der Liga werden zu einem Durchschnitt zusammengerechnet, und wer am wenigsten hat, steigt ab. Egal ob der ne gute Saison oder eine schlechte Saison hatte. Boca zum beispiel kann in dieser Saison des ersten Halbjahres 2009 irgendwie nicht gewinnen, ist aber vor dem abstieg sicher, weil sie letzte Saison meister waren. Die aufsteiger sind da dann natürlich voll im nachteil. wenn die ein Spiel verlieren, sind die arm dran.

Aber jetzt zu anderen Sachen:
Das wochende hatten wir eine besondere Distriktkonferenz, nämlich eine bidistriktale.. soll heissen, es waren zwei distrikte. Das liegt daran, dass mein Gastdistrikt 4800 mit dem Distrikt 4830 zu dem Distrikt 4835 zusammengelgt wird, aus mitgliedermangel.
Auf der Konferenz wurde sehr viel geredet, was genau solltet ihr jemand anderes als mich fragen, ich war nämlich die meiste Zeit mit den anderen austauschschülern, unter ihnen die schon bekannten aus 4800 und drei aus 4830, davon einer aus Conneticut, USA, eine aus Neu Seeland, und eine aus Dänemark, und mit den Jungs und mädels von Interact, der Jugendgruppe von Rotary für unter 18-jährige.
Was noch: Ach ja, ich geh auf Reise in den Norden Argentiniens.
Und davon wird es wieder tonnen von Fotos auf FACEBOOK geben, mein Wort drauf!
Bis dann!
Euer Tobi

PS ich habe mittlerweile mit meiner Schule festgemacht, dass ich in die Elf wieder einsteige, heisst, meine AbiParty kommt ein Jahr später...
Wieder im Land werde ich am 01. August sein (2009, versteht sich)

martes, 31 de marzo de 2009

2. Quartalsbericht/Halbjahresbericht

Hallo, liebe Rotarier!
Wieder schicke ich viele Grüsse aus dem tiefen Nordwesten Argentiniens in die Heimat.
Und jetzt ist schon ein halbes Jahr rum. Meiner Meinung nach ging es viel zu schnell rum. Hier sitze ich also wieder vorm PC und weiss noch nicht so recht, wo ich anfangen soll.
Ich fange mal mit Weihnachten an.

Da Argentinien ein christliches Land ist (zumindest die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich, meist katholisch, wie in vielen, eigentlich allen lateinamerikanischen Ländern), gibt es hier natürlich auch Weihnachten. Allerdings gibt es hier ein paar Unterschiede. Zum ersten, das dürfte wohl der wichtigste Unterschied sein, wird man hier niemals Schnee zu Weihnachten sehen, und auch keine winterlichen Temperaturen. Hier ist zu Weihnachten nämlich Sommer. Hochsommer. Das heisst, man isst um Mitternacht den Weihnachtsbraten, bzw. in meinem Fall, das Weihnachtshuhn, in Sommerkleidung. Und wenn es nicht regnet, isst man draussen. Zum Weihnachtsfest gehört auch hier ein Weihnachtsbaum, mit Lichterketten und allem drum und dran. Allerdings haben wir hier weder echte Tannenbäume noch echte Kerzen benutzt, da ein echter Tannenbaum hier nicht wächst, (ich bin hier ja in einer mehr oder weniger subtropischen Zone, wo es noch nicht mal im Winter schneit) zudem würde der Baum innerhalb von ein, zwei tagen total austrocknen. Also dann einen Plastikbaum.
Weihnachten ist zudem ein Fest der Familie, wie auch in Deutschland. Allerdings war nicht die ganze Familie zu gast, sondern nur der Onkel meiner Gastmutter, sowie ihre Cousine und deren Familie.
Das Weihnachtsessen ist schon was grosses. Neben zwei ganzen Hühnern gab es auch Kuchen, Torte und Turron, eine Spezialität aus Haferflocken, Kakao, Zucker und noch ein paar anderen Zutaten, die ich nicht kenne. Auf jeden Fall ist es unglaublich lecker und klebrig. Die Bescherung fand dann um Mitternacht statt. Ich habe mich dazu als Weihnachtsmann verkleidet, etwas, das in meiner Gastfamilie Tradition hat. Zuerst wurde das wegen meinen Gastbrüdern gemacht, jetzt ist es mehr für die Kinder der Cousine meiner Gastmutter, Ignacio und Joaquin, und seit diesem Jahr auch für Nicolas, wobei er meistens schläft, weil er erst 4 Monate alt ist.
Nach der Bescherung wurden noch Böller gezündet. Noch ein Unterschied zu Deutschland.
Zur Kirche sind wir allerdings nicht gegangen. Meine Familie glaubt zwar an Gott, aber Kirchgänger sind sie nicht.

Sylvester haben wir bei der Familie der Cousine meiner Gastmutter verbracht. Es war eigentlich sehr ähnlich wie Weihnachten, nur ohne Bescherung. Stattdessen gab es um Mitternacht die Böller und Raketen.

Das neue Jahr haben wir mit einer kleinen Urlaubsreise begonnen. Wir sind zusammen mit zwei Freunden meiner Gastbrüder nach Santa Maria, Catamarca gefahren.
Alleine schon die Hinfahrt war sehenswert. Wir sind durch die Berge hingefahren. Der höchste Punkt, den wir mit dem Auto passiert haben, war „el Infiernillo“, mit 3042m höher als die Zugspitze. Und überall waren Lamas und Kakteen. Eine sagenhaft tolle Landschaft. Aber ziemlich trocken.
In den zwei Wochen waren wir die grösste Zeit am Fluss, Mate, das Nationalgetränk, am trinken oder auch mit einem grossem Gummireifen über die Wellen am reiten. Die Abende haben wir mit Freunden in einer Bar verbracht und/oder in der Disco. Die beste Nacht war die Kostümparty. Da war wirklich jeder. Zurück ins Ferienhaus waren wir dann gegen 8 Uhr am morgen.
Wir sind ebenfalls ein Tag in die nahen Berge gewandert und haben dort ein Picknick gemacht.
Der Rest war grösstenteils entspannen.

Zurück in Yerba Buena bin ich Anfang Februar dem Rugbyclub „Jockey Club Tucumán“ beigetreten, um diese Sportart kennenzulernen. Angefangen haben wir mit Aufbautraining, um eine physische Basis, also Ausdauerbasis herzustellen. Das heisst, wir sind die ersten 4 Wochen gelaufen, gelaufen und gelaufen. Eine tolle Abwechslung gab es am Samstag der zweiten Woche. Wir zwar auch wieder gelaufen, dieses Mal aber nicht die Strasse entlang, sondern 3 Stunden durch den Wald. Mit zum Teil richtig tollen Aussichten beziehungsweise Landschaften.
Mittlerweile haben wir schon angefangen mit Tackle, Passspiel, Verteidigung, Angriffsformation und mehr. Und Samstag, 7.3., war das erste Testspiel dieses Jahres. Allerdings war ich da leider wegen eines Infekts nicht dabei.

Jetzt fing auch die Schule wieder an, das heisst Donnerstag, 5.3. Dieses mal werde ich morgens gehen, um mittags mehr zeit zu haben.
Ab sofort muss ich früh aufstehen, um 7.30Uhr in der Schule zu sein.
Und ich wurde wieder herzlich aufgenommen von meinen neuen Schulkameraden.
Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich ein paar Tests mitschreiben. Ich versteh spanisch ja mittlerweile ziemlich gut.
Die Fächer hier sind zum Teil komplett anders als in Deutschland. So gibt es zwar auch Sprachkunde (in Deutschland heisst das dann Deutsch), Mathe und Englisch. Aber hier gibt es zum Beispiel auch Wirtschaftslehre, Instruccion civica (was das genau ist, weiss ich noch nicht), und andere. Ich stelle einfach mal den Stundenplan ´rein.
Ein normaler Schultag fängt damit an, das ich gegen halb sieben aufstehen, mir die Schuluniform anziehe (dunkelblaue Hose, weisses Hemd, blaue Krawatte, schwarze Schuhe und natürlich kurze Haare und rasiert) und nach dem Frühstück gegen viertel nach sieben das Haus verlasse. In der Schule stellen sich dann alle Schüler um 7:30Uhr auf dem Hof auf, sprechen die Fahnenhymne (woanders wird sie gesungen), während zwei Schüler die argentinische Flagge hochziehen, und danach noch ein Gebet und es geht in den Unterricht.


Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

07:30-08:10

Religion
(katholisch, gibt kein evangelisch)

Gestion y calculo financiera
(Finanzwesen)

Instrucción Civica (*)

Cultura y estetica contemporanea (*)

Economia


08:10-08:50

09:00-09:40

Economia
(Wirtschafts-lehre)

Inglés (Englisch)

Gestion y calculo financiera

09:40-10:20

Inglés

Computa-cion

10:30-11:10

Consejeria
Klassenlehrer

Microem-prendimiento - Entwicklung und Aufbau eines mini-Unternehmens
(*)

Micro-emprendi-miento

Instrucción Civica

Lengua y Literatura

11:10-11:50

Matematica
(Mathe)

12:00-12:40

Computacion
(Informatik)

Matematica

Matematica

12:40-13:20




(*) in Microemprendimiento sollen wir in Gruppen eine kleine Geschäftsidee ausarbeiten und diese dann in Kauf, Produktion und Verkauf umsetzen, allerdings werden wir vermutlich in kein Handelsregister eingetragen. Wir müssen Lohn zahlen, das Anfangskapital selbst stellen und 10% „Steuern“ an eine gemeinnützige Stiftung abgeben. Finde ich nicht schlecht. Mal sehen wie das ganze endet. Wobei ich nur die ersten 6 Monate dabei sein kann. Ich bin gespannt, wie viel wir verdienen.




Es ist immer noch unglaublich heiß. Die höchste Temperatur war glaube ich 45ºC. Neben der Hitze gibt es hier auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, da wir hier viel Wald haben.

Der Verkehr hier ist, gemessen an deutschen Standards das totale Chaos. Hier gibt es zwar nicht so viele Autos wie in Peking oder Manhattan, dafür fährt hier jeder grad so wie er will. Man sieht auch kaum Höchstgeschwindigkeitsschilder. Ich glaube aber, innerstädtisch sind 40 km/h erlaubt, vielleicht auch fünfzig. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht 80 km/h ist, so schnell ist hier nämlich die normale Geschwindigkeit, innerstädtisch. Und jeder zweite hier fährt mit Gas (GNC). Das ist deutlich günstiger als Benzin. Und das ist hier mit 3,50 argentinischen Peso (≈ 0,78 €) pro Liter viel billiger als in Deutschland. Dafür sind die Neuwagen sehr teuer. So sieht man z.B. den VW Golf oder den Opel Astra (hier Chevrolet) viel seltener als in Deutschland. Dafür umso häufiger den VW Gol (eine Mischung aus Polo und Fox) und den Chevrolet Corsa. Auch sehr häufig zu sehen sind der Fiat 600, der „Fiddito“, sowie andere Fiat, zudem ist der Peugeot 504 hier viel unterwegs. Da die meisten Autos mehr als 15 Jahre alt sind, würde ein TÜV-Kontrolleur einen Herzschlag kriegen, nur vom äusseren Anblick mancher Autos. Allerdings kann man auch schon mal eine C-Klasse sehen, oder einen BMW 3er oder X5-aber das sind Ausnahmen, da deutsche Premiumautos, wie in ganz Südamerika geradezu unerschwinglich sind. Da kauft man lieber einen Toyota Hilux.
Auch schön: hier kann man häufig beobachten wie manche mit ihrer fünfköpfigen Familie auf einem Motorrad durch die Stadt düsen. Natürlich alle ohne Helm.

Ich habe mittlerweile meinen Abflugtermin festgelegt. Mein Lufthansa Flug Nr.511 geht am Freitag, 31.07.2009, in Buenos Aires ab, und kommt am 01.08.2009 in Frankfurt/Main um 15:00Uhr an.

Damit viele Grüsse aus dem Nordwesten Argentiniens und bis zum nächsten Mal,
Euer Tobias

sábado, 14 de febrero de 2009

Noch was: RugbyTraining und noch mehr

Hi zusammen!
Vielleicht hat es sich schon rumgesprochen, zumindest unter den WkW und Facebook-Usern
Ich bin jetzt in einem Rugbyverein. Aber keine Sorge: noch bin ich ganz. wir sind noch in der Vorsaison. Da heisst es erstmal rennnen, rennen und rennen. und abundzu auch ein bisschen ballarbeit.
Heute, also den Samstag, 14.2. haben wir ein Spezialtag gehabt. Nein, nicht wegen St. Valentin. Sondern wegen Rugbytrainig. AdventureTraining stand morgens auf dem Programm. Also, 7h aufstehn, 8h auf der Platte stehn, will heissen, am treffpunkt, nach ein paar fragen, welches denn der richtige Bus ist. dann noch eine dreivietelstunde auf die letzten warten. Und auf gings: 3-4 Std joggend, manchmal laufend durch tiefsten Wald auf nassem Boden, weils die ganze Nacht geschüttet hatte.
Am ende warn wir nur dreckig, durstig, weil auch das 3l reservoir im Bikerrucksack nicht gerreicht hat, und zufrieden, glücklich, weil es geschafft ist! und man eine wunderbare Landschaft gesehen hat. dann einen Kilometer barfuss die Strasse lang laufen. Wie befreiend!! ehrlich. und dann mit dem Auto zum club fahren, einfach nur auf den nächsten Wasserhahn stürzen und runterkommen.
Und dann gab es natürlich auch mittagessen. Hamburger. also selbergemacht.
Dann haben wir uns einfach nur ins Gras gelegt, ein bisschen ausgeruht. Bis jemand ein Rugby-Ei gefunden hatte. Dann nicht mehr...
Zuletzt haben wir dann auch noch Pass-Training gemacht.
meine Schwäche: Annehmen und weiterspielen. nich so schwer. nur sollte das mit einer Bewegung geschehen. und deshalb werde ich ab der nächsten nicht-Lauftrainigssession eine viertel stunde früher kommen.
Wir werden sehen was dabei rauskommt.

hier noch ein paar links zu fotos
Südreise, vergessene Fotos: hier
Urlaub in Santa Maria, Catamarca:
da->part 1
und da ->
part 2
und hier auch->
part 3

jueves, 29 de enero de 2009

Wieder da!

Hallo zusammen!
Erstmal sorry, dass es so lang gedauert hat.
Jetz ist das Jahr 2008 rum, Das neue 2009 hat schon angefangen, und ich hab einen Monat nix geschrieben. scheint, ich hab viel gemacht...
Fangen wir mal mit Weihnachten an: Das haben wir mit der ganzen Familie gefeiert, zumindest mit der halben... So kam Dann der Onkel meiner Gastmutter, ihre Kusine und deren Mann sowie Söhne, Joaquin, Nacho und Nicolas.
Zuerst wurde richtig gut gegessen, wie sich das gehört, mit Turron als Nachtisch. Turron ist eine Argentinische Spezialität, süss, und unglaublich lecker. Wird gemacht mit Zucker, Kakao, Haferflocken und noch mehr. ich hab das Rezept nicht. Aber lecker ist es..
Nach dem Essen: Bescherung!! Mit Weihnachtsmann. Eigentlich sollte der Onkel meiner Mutter, Pipin, den Weihnachtsmann spielen... Ihr ahnt es wahrscheinlich schon. Es kam anders. mein Bruder Ignacio meinte nämlich: lass Tobi den Weihnachtsmann spielen! also habe ich mich in das Weihnachtsmannkostüm gezwängt, mitten im Sommer... ziemlich warm da drin :-)
Und dann die Bescherung. Nacho war ganz irritiert. Er ist 6 Jahre alt und dachte, sein OPa würde den Weihnachtsmann spìelen. der sass aber neben mir.
Meine Mutter und Ihre Kusine haben mir gesagt, er kriege zuletzt die Geschenke... also war er ganz enttäuscht, als alle schon ihre Geschenke hatten, nur er nicht.. Bis er dann seine Geschenke bekommen hat... da war er glücklich..
Nach der Bescherung wurden dann Böller gezündet und so sieht Weihnachten aus in meiner Familie in Argentinien. übrigens hat Joaquin, der kleine Bruder von Nacho, 3 Jahre, die ganze Zeit während und nach der Bescherung verschlafen. Genau wie sein 4 Monate alter Bruder, Nico.

Sylvester:
Sylvester war dann als nächstes dran. Wir haben uns alle im Haus von Anita, der Kusine meiner Mutter getroffen, gegessen, mit dem 2 Monate alten Hund gespielt...
und Feuerwerk abgefeuert... Und wieder gab es leckerstes essen... Es war einfach nur toll...
Alles in allem ist Weihnachten und Sylvester ziemlich ähnlich zu Deutschland, nur ein paar kleinigkeiten als unterschied. Und natürlich ist hier Sommer zu der Zeit, also kein einziges bisschen Schnee.. ausser auf den 6000 meter hohen Anden...


Bis dann und Hasta la vista!

lunes, 29 de diciembre de 2008